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Neurobiologische Hirnforschung

Heute ist eindeutig bewiesen, dass sich das Gehirn  zeitlebens an die Bedin­gungen der Umwelt anpasst und sich aus dem Bedarf heraus verändert. 
 
Bereits Marc Aurel (römischer Kaiser, geb. 121 nach Chr.) erkannte im philosophischen Sinn, was heute durch die Gehirnforschung bestätigt wird:
„Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele
die Farbe der Gedanken an".

 
Jeder Lernvorgang bewirkt, je nach äußerer Situation und innerer Befindlichkeit des Menschen, eine kleine oder größere Veränderung der Gehirnstruktur.

Die neurobiologische Forschung zeigt, dass die Veränderungen der Synapsenstärken unter günstigen Bedingungen schneller erfolgen und damit das Lernen leichter und effizienter machen.

Hierfür braucht es folgende Voraussetzungen:
· Gelassenheit und Entspannung
· Vertrauen in unsere Fähigkeiten
· positive Emotionen
· Motivation
· Belohnung


Diese Rahmenbedingungen versuche ich zu schaffen, um ein erfolgreiches Coaching durchzuführen.

 
Ein beeindruckendes Forschungsergebnis
Ein bemerkenswertes Beispiel für die durch entsprechende Anforderung entstehenden Veränderungen im Gehirn (Plastizität) ist eine Untersuchung von Maguire et al. (2000), welche darauf hinweist, dass sich nicht nur Areale der Großhirnrinde bei erhöhter Beanspruchung vergrößern, sondern auch Bereiche des Hippocampus. Aufnahmen des Positronenemissionstomographen zeigen, dass bei Londoner Taxifahrern der hintere Teil des Hippocampus, der u.a. für das räumliche Orientierungsvermögen zuständig ist, im Vergleich zu gleichaltrigen Probanden anderer Berufsgruppen signifikant vergrößert ist.
 
Londoner Taxifahrer sind Orientierungsexperten. Sie müssen sich einem Straßengewirr aus etwa 29.000 eng verwinkelten Londoner Straßen zurechtfinden. Man nimmt an, dass der dorsale Hippocampus bei ihnen ganz besonders beansprucht und deshalb vergrößert ist. Der Einwand, dass die Londoner Taxifahrer möglicherweise von Natur aus einen größeren dorsalen Hippocampus (und damit ein besseres Orientierungs-vermögen) haben und deshalb Taxifahrer wurden, wird durch folgendes Ergebnis entschärft: Langjährige Taxifahrer hatten einen signifikant größeren dorsalen Hippocampus als Berufsanfänger. Das untermauert die Annahme, dass dieser Gehirnbereich erfahrungsabhängig wächst.


 
HIRNFORSCHUNG und NEUROBIOLOGIE:
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